Politik

Frauenhäuser in Mecklen­burg-Vorpommern erhalten mehr Geld

  • Donnerstag, 15. Juni 2017

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommerns überlastete Frauenhäuser bekommen zusätz­liches Geld für mehr Personal. Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) kündigte gestern an, das Land werde – vorbehaltlich der Zustimmung durch den Landtag – seinen Zuschuss von 2018 an um rund 140.000 Euro jährlich erhöhen.

„Damit soll in den Frauenhäusern, in denen der Betrieb mit unter drei Vollzeitstellen erfolgt, vom Land eine Unterstützung für eine dritte beziehungsweise in einem Fall bis zur dritten Vollzeitstelle gewährt werden“, sagte Drese in einem Interview der Schweri­ner Volkszeitung. Dieses Ergebnis habe sie in den Etatverhandlungen mit dem Finanzministerium erreicht.

In den neun Frauenhäusern werden durch den starken Andrang von Flüchtlingsfrauen die Plätze knapp. Ein Drittel der Häuser ist nach Angaben der zuständigen Landes­arbeitsgemeinschaft komplett belegt, auch in den anderen sind die Plätze knapp. Vor allem geflüchtete Frauen suchten mit ihren Kindern Schutz vor gewalttätigen Ehe­männern oder anderen Angehörigen. Das Land hat die neun Frauenhäuser mit zusammen 174 Plätzen im Land bisher mit 700.000 Euro jährlich gefördert.

dpa

Diskutieren Sie mit:

Diskutieren Sie mit

Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel.

Newsletter-Anmeldung

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes.

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterherzurennen: Newsletter Tagesaktuelle Nachrichten

Zur Anmeldung