Krankenhausärzte in Sachsen-Anhalt arbeiten mehr in Teilzeit
Halle – In den Krankenhäusern in Sachsen-Anhalt arbeiten immer mehr Ärzte in Teilzeit oder geringfügiger Beschäftigung. Ihr Anteil hat sich binnen der vergangenen zehn Jahre mehr als verdoppelt – von 9,2 Prozent im Jahr 2006 auf 21,8 Prozent im Jahr 2016, wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte.
Deutlicher sei das Plus bei den Ärztinnen gewesen, vor zehn Jahren hätten von ihnen 16,5 Prozent Teilzeit gearbeitet, nun seien es 30,5 Prozent. Bei den männlichen Kollegen stieg der Anteil von 3,3 auf 13,5 Prozent.
Zum Ende des Jahres 2016 arbeiteten rund 5.050 Ärzte in Kliniken in Sachsen-Anhalt. Im nicht-ärztlichen Bereich waren es den Angaben zufolge rund 24.700 Beschäftigte. Mit Blick auf alle Beschäftigten an den Krankenhäusern lag der Anteil deren, die nicht Vollzeit arbeiteten bei 39,4 Prozent, 2006 waren es noch 10,6 Prozent gewesen.
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