Krankenhausentgelte steigen in Thüringen leicht an

Erfurt – Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen (LKHG) und Verbände der Krankenkassen sowie der privaten Krankenversicherung in Thüringen haben sich auf eine höhere Vergütung für Krankenhausleistungen im laufenden Jahr geeinigt. Das haben die Vertragspartner mitgeteilt.
Der Basispreis für eine durchschnittliche Behandlungsleistung steigt demnach von 3.438,60 Euro auf 3.528,65 Euro. Das ist eine Steigerung von 2,62 Prozent. Für die Krankenkassen steigen die Ausgaben für die stationäre Behandlung um 41 Millionen Euro auf rund 2,25 Milliarden Euro.
„Nach zielorientierten Verhandlungen konnte ein tragfähiger Kompromiss in der gemeinsamen Selbstverwaltung im Gesundheitswesen erzielt werden“, hieß es dazu heute von den Vertragspartnern. Das Ergebnis schaffe Klarheit für die Finanzierung und Abrechnung von Krankenhausleistungen im Freistaat Thüringen.
Der Landesbasisfallwert bildet den Durchschnittspreis für eine Krankenhausbehandlung in einem Bundesland. Er ist eine rechnerische Basisgröße, um die Preise der einzelnen Behandlungen wie Hüftoperationen oder Blinddarmentfernungen zu bestimmen. Generell erhält somit jedes Thüringer Krankenhaus für die gleiche medizinische Behandlung den gleichen Betrag.
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