Landesbasisfallwert steigt in Thüringen um rund 3,8 Prozent

Erfurt – Die Krankenhäuser in Thüringen erhalten für die Behandlung von Patienten mehr Geld von den Krankenkassen. Der Landesbasisfallwert für 2020 steigt in diesem Jahr um rund 3,81 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 3.663,17 Euro, wie der Verband der Ersatzkassen heute mitteilte.
Insgesamt stellen die Krankenkassen in diesem Jahr damit rund 1,84 Milliarden Euro für Krankenhausbehandlungen zur Verfügung, sagte der Geschäftsführer der Landeskrankenhausgesellschaft, Rainer Poniewaß.
Der Landesbasisfallwert bildet den Durchschnittspreis für eine Krankenhausbehandlung in einem Bundesland. Er ist eine rechnerische Basisgröße, um die Preise der einzelnen Behandlungen wie Hüftoperationen oder Blinddarmentfernungen zu bestimmen.
Generell erhält somit jedes Thüringer Krankenhaus für die gleiche medizinische Behandlung den gleichen Betrag. In Thüringen gibt es 43 Krankenhäuser, die jährlich knapp 600.000 Patienten behandeln.
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