Künstliche Befruchtung: 150 Förderanträge von kinderlosen Paaren
Erfurt – Zweieinhalb Monate nach Start des Förderprogramms für ungewollt kinderlose Paare sind in Thüringen 150 Anträge auf eine Finanzspritze gestellt worden. Das teilte ein Sprecher des Familien- und Gesundheitsministeriums auf Nachfrage der Thüringischen Landeszeitung vom Mittwoch mit.
Bislang seien 51 Anträge bewilligt worden. Bund und Land tragen rückwirkend zum 1. Juni gemeinsam ein Viertel der Kosten bei den ersten drei künstlichen Befruchtungen sowie die Hälfte beim vierten Versuch. Krankenkassen zahlen seit 2004 nur noch die Hälfte der Kosten der ersten drei Versuche.
Aus den bewilligten Anträgen resultieren nach Angaben des Ministeriums durchschnittliche Gesamtkosten von 2.945 Euro pro Behandlungszyklus. Für die Förderung in diesem Jahr stehen Bundes- und Landesmittel in Höhe von 250.000 Euro zur Verfügung. Durch die bewilligten Anträge sind 35.176 Euro gebunden.dpa
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