KV Sachsen schließt temporäre Anlaufpraxen für SARS-COV-2-Tests

Dresden – Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KV Sachsen) hat temporäre Anlaufpraxen für SARS-COV-2-Tests geschlossen. Grund sind die anhaltend niedrigen Infektionszahlen. Einige Anlaufpraxen seien in den letzten Wochen kaum frequentiert worden, teilte die KV heute mit.
Zu Beginn der Pandemie hatte die KV Sachsen gemeinsam mit Kliniken und Landratsämtern innerhalb weniger Tage Anlaufpraxen zur Testung auf das Virus eingerichtet. Doch nun werden in Sachsen deutlich weniger Abstriche genommen. In manchen Abstrichambulanzen lag die Anzahl der entnommenen Abstriche der KV zufolge pro Tag im niedrigen einstelligen Bereich.
Es sei gelungen, innerhalb kürzester Zeit mit den Abstrichambulanzen Anlaufstellen zu schaffen, die einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie dargestellt hätten, konstatierte Klaus Heckemann, Vorstandsvorsitzender der KV Sachsen. Sein Dank gelte den Ärzten, dem medizinischen Personal sowie allen Beteiligten.
Bei Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 können die Abstriche nun in Arztpraxen vorgenommen werden. Die entsprechende Schutzausrüstung für Ärzte und medizinisches Personal stehe dafür zur Verfügung, so die KV. Nach wie vor sollten Patienten mit diesbezüglichen Krankheitssymptomen nicht ohne Termin und ohne vorherige telefonische Anfrage in Arztpraxen erscheinen.
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