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Lieferengpass bei Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis

  • Dienstag, 4. August 2026
/Tobias Arhelger, stock.adobe.com
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Berlin – Beim Impfstoff Ixiaro gegen die Japanische Enzephalitis gibt es derzeit einen Lieferengpass. Darauf hat das Robert-Koch-Institut (RKI) hingewiesen. Der Engpass soll bis Ende September anhalten. Es steht kein in Deutschland zugelassener alternativer Impfstoff zur Verfügung.

Das RKI betonte, eine Abfrage in regionalen Apotheken könne klären, ob trotz des offiziell deklarierten Lieferengpasses gegebenenfalls regional noch Restbestände des Impfstoffs vorhanden seien. Bei Langzeitaufenthalten in Endemiegebieten kann eventuell eine Impfung vor Ort erfolgen.

Das RKI machte deutlich, dass in einigen Ländern – wie etwa Australien und in Teilen Asiens – auch attenuierte Lebendimpfstoffe gegen die Japanische Enzephalitis vertrieben werden. Dazu geöhrten etwa die Stoffe ImoJEV oder CD-JEVAX.

Diese würden sich aber in Zusammensetzung und Impfschema vom inaktivierten Japanische-Enzephalitis-Impfstoff Ixiaro unterscheiden. Es seien „die üblichen Kontraindikationen für Lebendimpfstoffe“ zu beachten. „Eine mögliche Austauschbarkeit oder gegenseitige Boosterung von Tot- und Lebendimpfstoffen gegen Japanische Enzephalitis wurden nicht bewertet“, so das RKI.

Die Behörde rät dazu, auf eine Expositionsprophylaxe in Form eines konsequenten Mückenschutzes zu achten. Das bedeute zum Beispiel Schlafen unter imprägnierten, kleinmaschigen Moskitonetzen oder Aufenthalt in mückenarmen Räumen (Klimaanlage, Mückengitter an den Fenstern).

Darüber hinaus sei es ratsam, hautbedeckende Kleidungsstücke – möglichst helle Kleidungsstücke wählen – zu tragen und gegebenenfalls Kontaktinsektizide zur Kleidungsimprägnierung zu verwenden. Auf unbedeckter Haut ist demnach der ganztägige Gebrauch von Repellentien empfohlen.

may/EB

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