Vermischtes

Mehrheit will Null-Promille-Grenze im Verkehr

  • Dienstag, 27. Oktober 2026
/Frank H., stock.adobe.com
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Berlin – Sieben von zehn Bundesbürgern (71 Prozent) befürworten ein absolutes Alkoholverbot am Lenkrad. Bei Motorrädern, Motorrollern, Mopeds und Mofas sprachen sich sogar 74 Prozent für null Promille aus, bei E-Scootern 67 Prozent, wie der TÜV-Verband nach einer Umfrage mitteilte. Selbst Radfahrer sollten nach Meinung von 54 Prozent der Befragten nüchtern sein.

Der TÜV-Verband forderte, Alkohol aus dem Straßenverkehr zu verbannen. „Alkohol greift genau das an, was man zum sicheren Fahren braucht: klaren Blick, Konzentration und schnelle Reaktion“, erklärte Fani Zaneta, Referentin für Fahrerlaubnis, Fahreignung und Verkehrssicherheit bei dem Verband. „Deshalb muss für alle, die ein Kraftfahrzeug fahren, null Promille gelten.“

Für das Meinungsbild ließ der TÜV-Verband durch das Institut Forsa 2.504 Volljährige befragen. Die Umfrage fand vom 19. März bis 10. April statt. Knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) unterstützt eine Null-Promille-Grenze für alle abgefragten Fahrzeugarten. Hingegen lehnen 18 Prozent ein striktes Alkoholverbot ab.

In Deutschland darf man grundsätzlich mit bis zu 0,5 Promille ein Kraftfahrzeug lenken. Null Promille gilt bisher nur für Fahranfänger in der Probezeit und für unter 21-Jährige. Bei alkoholbedingten Ausfallerscheinungen kann schon ab 0,3 Promille eine Straftat vorliegen. Ab 1,1 Promille gelten Kraftfahrzeugfahrer als absolut fahruntüchtig, Radfahrer ab 1,6 Promille. Letzterer Zustand sei ein „ausgewachsener Rausch“, sagte Zaneta.

kna

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