Menopausale Hormontherapie: Thromboserisiko unterscheidet sich nach Applikationsweg

Kopenhagen – Eine große Studie aus Dänemark bekräftigt, dass der Applikationsweg bei der menopausalen Hormontherapie eine Rolle spielen kann. Eine orale Therapie war mit einem gering erhöhten Risiko für venöse Thromboembolien (VTE) assoziiert, eine transdermale dagegen nicht (BMJ 2026; DOI: 10.1136/bmj-2026‑100688).
Auch ein erhöhtes Risiko für ischämische Schlaganfälle und Myokardinfarkte ließ sich in der Studie beobachten. Dies galt allerdings nur bei längerfristiger Anwendung von hoch dosiertem oralem Estradiol.
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