Millionen Kinder und Jugendliche in Europa nicht ausreichend gegen Masern geimpft
Stockholm – Die Masernepidemie, die seit 2016 in Europa (EU/EAA) zu mehr als 44.000 (gemeldeten) Erkrankungen mit 84 Todesfällen geführt hat, ist nach Einschätzung des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) noch nicht vorüber, da schätzungsweise 4,5 Millionen Kinder und Jugendliche, die nach 1999 geboren wurden, nicht (ausreichend) geimpft wurden.
Die Impfmüdigkeit hat in den letzten Jahren in Europa stark zugenommen. Erreichten im Jahr 2007 noch 14 von 31 Ländern des europäischen Wirtschaftsraums (EU/EAA) die von der Weltgesundheitsorganisation geforderte Impfquote von 95 % für beide Impfungen, so waren es 10 Jahre später gerade einmal 4 Länder. Die Folgen sind bekannt. Die Zahl der Erkrankungen ist seit 2016 deutlich angestiegen und ein Ende der Epidemie ist derzeit nicht abzusehen.
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