Mittel für humanmedizinische außeruniversitäre Forschung leicht gestiegen

Wiesbaden – Die öffentliche Hand hat 2017 etwas mehr Geld in die humanmedizinische außeruniversitäre Forschung und Entwicklung gesteckt. Sie stellte dafür 1,356 Milliarden Euro zur Verfügung, wie das das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das ist ein Plus von 3,24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2016 waren es 1,312 Milliarden Euro.
Demnach wendeten Bund und Länder 2017 insgesamt mit rund 13,5 Milliarden Euro rund sechs Prozent mehr Mittel für die außeruniversitäre Forschung und Entwicklung auf.
Der größte Teil der staatlichen Mittel (43,2 Prozent) floss in die Naturwissenschaften. Mehr als ein Viertel (28,5 Prozent) entfiel auf die Ingenieurwissenschaften. Das Personal der außeruniversitären Einrichtungen wuchs um 2,7 Prozent auf mehr als 100.000 Vollzeitstellen. Mehr als die Hälfte davon entfällt auf wissenschaftliche Mitarbeiter.
Zur außeruniversitären Forschung gehören Einrichtungen von Bund, Ländern und Gemeinden sowie öffentlich geförderte private Einrichtungen ohne Erwerbszweck. Dazu zählen die Helmholtz-Zentren, die Institute der Fraunhofer-Gesellschaft und der Max-Planck-Gesellschaft sowie der Leibniz-Gemeinschaft.
Auf die gemeinsam von Bund und Ländern geförderten privaten Einrichtungen entfielen 2017 mit 10,1 Milliarden Euro rund drei Viertel (74,7 Prozent) der gesamten außeruniversitären Forschungsausgaben. Davon gaben die Helmholtz-Zentren 4,3 Milliarden Euro, die Institute der Fraunhofer-Gesellschaft 2,3 Milliarden Euro, die Institute der Max-Planck-Gesellschaft 2,0 Milliarden Euro und die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft 1,5 Milliarden Euro aus.
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