Neuer Gesundheitsexpertenrat der Bundesregierung

Berlin – Als Nachfolger des Coronaexpertenrats soll ein neues Fachgremium die Bundesregierung zu wichtigen Gesundheitsfragen beraten. Kanzler Olaf Scholz (SPD) begrüßte die Mitglieder des Expertenrats „Gesundheit und Resilienz“ heute in Berlin zur konstituierenden Sitzung.
„Eine Lehre aus der Pandemie ist, dass wir unser Gesundheitswesen widerstandsfähiger und robuster aufstellen – auch im Hinblick auf die Folgen des Klimawandels und der demografischen Entwicklung“, betonte Scholz. Um Gesundheitskrisen bestmöglich begegnen zu können, brauche es einen breit aufgestellten Rat mit Expertinnen und Experten.
Das beim Kanzleramt angesiedelte Gremium mit 23 Mitgliedern plant den Angaben zufolge regelmäßige Stellungnahmen und kann bei aktuellen Fragen zur öffentlichen Gesundheit auch spontan aktiv werden. Dem Rat gehören Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen an. Vorsitzender ist der Chef der Berliner Charité, Heyo Kroemer, der auch schon den Coronaexpertenrat geleitet hatte.
Co-Vorsitzende ist Susanne Moebus von der Universitätsmedizin Essen. Zu den Mitgliedern gehören auch die aus der Coronakrise bekannten Virologen Christian Drosten und Hendrik Streeck.
Der Ende 2021 eingesetzte Coronaexpertenrat der Regierung hatte im April 2023 seine Arbeit beendet. Das Gremium mit 19 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern legte zwölf Stellungnahmen zu verschiedenen Aspekten des Krisenmanagements vor.
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