Nickerchen am Morgen kann bei Älteren auf erhöhtes Sterberisiko hinweisen

Boston – Ein kurzes Nickerchen im Verlauf des Tages wird mit zunehmendem Alter vielen Menschen zur Gewohnheit. Es kann aber auch ein Hinweis auf einen nachlassenden Gesundheitszustand sein. Eine prospektive Beobachtungsstudie bringt vor allem Schlafpausen am Vormittag mit einem erhöhten Sterberisiko in Verbindung (JAMA Network Open 2026; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.7938).
Eine Stunde Extraschlaf im Verlauf des Tages wird von vielen älteren Menschen als erholsam empfunden. Sie fühlen sich danach wacher und geistig fitter. Wenn die Nickerchen zu lange dauern, kann dies aber auch ein Hinweis auf eine beginnende Demenz oder eine zunehmende Herzschwäche sein. Auch chronische Erkrankungen der unteren Atemwege, chronische Schmerzen oder ein Diabetes mellitus können den Organismus so weit schwächen, dass die Betroffenen im Verlauf des Tages immer wieder Schlafpausen einlegen müssen.
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