Prostatakarzinom: Oxybutynin lindert Nebenwirkungen der Hormontherapie

Rochester – Das Anticholinergikum Oxybutynin, das seit Langem zur Behandlung einer Harninkontinenz eingesetzt wird, kann die Hitzewallungen lindern, zu denen es häufig unter einer Hormontherapie des Prostatakarzinoms kommt. Dies kam in einer randomisierten Studie heraus, deren Ergebnisse jetzt im Journal of Clinical Oncology (2026; DOI: 10.1200/JCO-25-01486) publiziert wurden.
Die Androgenentzugstherapie (ADT) ist eine Standardbehandlung des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms. Das Ziel ist es, Testosteron auszuschalten, das ein wichtiger Wachstumsfaktor für die Krebszellen ist. Dies gelingt heute mit LH-RH-Analoga oder LH-RH-Antagonisten, sodass die frühere bilaterale Orchiektomie nur noch selten durchgeführt wird.
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