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Prostatakrebszentren bauen zentrales Register für risikoadaptierte Präventions- und Früherkennungsmaßnahmen auf

  • Montag, 13. April 2026
/Matthieu, stock.adobe.com
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Köln/Hamburg/Bonn – Die Deutsche Krebshilfe fördert ein Konsortium von Krebszentren, das Einschlusskriterien für die genetische Testung bei familiärem Prostatakrebs validieren und ein zentrales Register mit klinischen Daten für die Vorsorge und Früherkennung aufbauen möchte.

Für das Projekt namens „INTEGRATE“ unter Leitung von Alexander Volk von der Uniklinik Köln und Lars Budäus vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf stehen in den kommenden Jahren insgesamt 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. 

Prostatakrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Männern. Eine genetische Analyse bei familiärem Prostatakrebs in Deutschland wird bislang nicht flächendeckend routinemäßig angeboten – unter anderem, weil abgestimmte und in der Versorgung validierte Einschlusskriterien fehlen. INTEGRATE will diese Lücke schließen und dazu klinische Daten, Familienanamnese und genetische Befunde strukturiert zusammenführen. Außerdem wollen die Projektteilnehmer Informationsmaterialien entwickeln.

„Das geplante Register ist ein entscheidender Schritt, um die hochwertige Versorgung betroffener Patienten und ihrer Angehöriger zu verbessern und weiter zu entwickeln“, betont Volk.

An dem Projekt beteiligen sich universitäre Prostatakrebszentren aus Hamburg, Düsseldorf, Dresden, München und Köln. Außerdem arbeiten das Institut für Familiäre Tumorerkrankungen der Uniklinik Köln, das Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie der Universität Leipzig an INTEGRATE sowie Patientenverbände an INTEGRATE mit. 

hil

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