Protonenpumpenhemmer: Hin zu einer praxistauglichen und effektiven Deeskalation

Nantes – Um unter der Therapie mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI) eine Dosisreduktion zu erzielen, kommt es offenbar darauf an, die erkrankten Menschen aktiv in diesen Prozess mit einzubeziehen. Das legen die Daten einer 3-armigen randomisierten Studie aus Frankreich nahe (JAMA Intern Med. 2026; DOI: 10.1001/jamainternmed.2026.0584).
Erhielten die Menschen eine Aufklärungsbroschüre, sank die jährliche PPI-Dosis im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Intervention bei etwa doppelt so vielen auf die Hälfte des Ausgangswertes oder darunter (14,9 % versus 7,0 %). Fast genauso groß war der Unterschied auch gegenüber einem Versuchsarm, bei dem nur die Hausärztinnen und Hausärzte adressiert wurden (14.9 % versus 7,7 %).
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