Rehaverband und BKK arbeiten bei Gesundheitsmanagement enger zusammen
Berlin – Betriebskrankenkassen und Reha-Einrichtungen wollen bei betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM), Prävention, Rehabilitation und Eingliederung von Arbeitnehmern künftig enger zusammenarbeiten. Dazu vereinbarten BKK Dachverband (BKK DV) und Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (Degemed) eine Kooperation im Projekt BGM-innovativ.
Das Projekt soll die Versorgung von Arbeitnehmern mit Beschwerden im Muskel-Skelett-Bereich verbessern. Dazu organisieren und koordinieren BKK-Fallmanager Präventions- und Rehabilitationsleistungen in enger Abstimmung mit Betriebsärzten und den Trägern der Deutschen Rentenversicherung.
Die neue Rahmenvereinbarung regelt Leistungsmodule, strukturelle Voraussetzungen, Zugang, Vergütung und weitere Details der Zusammenarbeit für die Reha-Einrichtungen. Reha-Einrichtungen können der Rahmenvereinbarung jederzeit beitreten und Assessments, Trainingsmaßnahmen oder Reha-Leistungen für die Versicherten durchführen.
„BGM-innovativ überwindet das Problem, dass den Betroffenen heute meist zu spät, zu unspezifisch und wenig nachhaltig geholfen wird“, erklärte BKK-DV-Vorstand Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes. Der wesentliche Vorteil für die Versicherten sei, dass sie bei der Inanspruchnahme und Durchführung des Projektes intensiv betreut würden.
BGM-innovativ ist modular aufgebaut, läuft vier Jahre und wird wissenschaftlich begleitet. Der beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) angesiedelte Innovationsfonds fördert das Projekt bis 2020.
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