Rettungsdienst: Cottbus und Krankenkassen einigen sich

Cottbus – Die Stadt Cottbus und die Krankenkassen haben ihren Streit über die Finanzierung des Rettungsdienstes beigelegt. Das teilte das Potsdamer Gesundheitsministerium heute mit.
Zuvor hatte es Vermittlungsrunden unter Leitung von Gesundheitsminister René Wilke (SPD) gegeben. Damit werden keine Gebührenbescheide an die Bürger der kreisfreien Universitätsstadt verschickt.
Gegenstand der Verhandlungen waren nach Angaben des Ministeriums die vorliegenden Kosten-Leistungs-Rechnungen, die die Preise für die Abrechnung des Rettungsdienstes durch die Stadt bei den Krankenkassen festlegen.
In der Folge der Verhandlungen werden die Zahlungen auf der Basis der Satzung 2025 getätigt. Das erzielte Verhandlungsergebnis, insbesondere die Höhe der Gebühren ab dem Jahr 2026, wird sich in der noch zu beschließenden Satzung 2026 wiederfinden.
„Ich hoffe, dass die erzielte Lösung auch für andere Gebietskörperschaften Signal- und Beispielwirkung entfaltet – sie zeigt: Eine Einigung ist anspruchsvoll, aber möglich, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen“, sagte Wilke.
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