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Mainz: Mehr Raum für Forschungstätigkeit in der translationalen Immunologie

  • Freitag, 23. Oktober 2026
/ipopba, stock.adobe.com
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Mainz – Die Mainz Research School of Translational Biomedicine (TransMed) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz schreibt ein neues Advanced-Clinician-Scientist-Programm „Activate – Advanced Clinician Scientists in den Bereichen Immunologie, vaskuläre Immunologie, Tumorimmunologie und Neuroimmunologie“ aus.

Das Programm richtet sich an klinisch tätige Fachärzte, mit dem Ziel, Raum für ihre Forschungstätigkeiten im Bereich der translationalen Immunologie zu schaffen. Ziel ist es, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung gezielt für die Anwendung in der Medizin weiterzuentwickeln.

Die individuelle Förderung läuft über sechs Jahre. „Im Activate-Programm arbeiten die teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte interdisziplinär mit Grundlagenforschenden zusammen, erhalten ein strukturiertes Mentoring und werden gezielt für Leitungspositionen in Forschung und Klinik qualifiziert“, sagte Stephan Grabbe, Leiter von Activate.

Der wissenschaftliche Fokus des Programms liegt der Hochschule zufolge auf der personalisierten Immuntherapie, Gefäß- und Tumorimmunologie sowie neuroimmunologischen Erkrankungen.

Dazu zählt unter anderem die Forschung an genetischen Biomarkern – also an nachweisbaren Genveränderungen, die dabei helfen können, die Diagnostik zu verbessern oder die Krankheitsaktivität, die Effektivität von Therapien sowie Prognosen genauer einzuschätzen.

Gleichzeitig sollen neue Ansätze für individualisierte Immuntherapien untersucht werden, um den Einsatz von breit wirkenden Immunsuppressiva und den damit verbundenen Nebenwirkungen zu senken.

Weiterhin ist die Immunregulation bei Krebserkrankungen ein Schwerpunkt. Dafür werden die Forschenden untersuchen, welche zellulären Komponenten und entzündliche Botenstoffe an einer Fehlsteuerung des Immunsystems beteiligt sind.

Die Universitätsmedizin Mainz erhält vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) für die erste Teilphase des Programms eine Förderung von insgesamt 1,06 Millionen Euro. Bewerbungen sind bis Ende Oktober 2026 möglich.

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