Extremhitze ließ Zahl der Rettungsdiensteinsätze in Köln deutlich ansteigen

Köln – Während einer 11-tägigen Extremhitzephase im Juni 2026 ist die Zahl der Rettungsdiensteinsätze in Köln deutlich gestiegen. Besonders ausgeprägt war die Zunahme bei präklinischen Reanimationen und Todesfeststellungen. Darauf deutet eine retrospektive Analyse aggregierter Routinedaten des Kölner Rettungsdienstes hin (Dtsch Arztebl Int 2026; DOI: 10.3238/arztebl.m2026.0142).
Christoph Hüser und Co-Autoren verglichen die Rettungsdiensteinsätze während der Hitzewelle vom 18. bis zum 28. Juni 2026 mit den unmittelbar vorausgegangenen 11 Tagen. Während der Hitzeperiode lagen die maximalen Lufttemperaturen täglich bei mehr als 30 °C. Insgesamt wurden im 22-tägigen Beobachtungszeitraum 11.340 Rettungsdiensteinsätze registriert.
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