Hochschulen

Start für Verbund der Universitätsklinika in Heidelberg und Mannheim

  • Dienstag, 13. Januar 2026
/picture alliance, Uwe Anspach
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Heidelberg/Mannheim – Die Universitätsklinika in Heidelberg und Mannheim werden künftig als Verbund agieren. Das besiegelten die beteiligten Akteure mit einer Auftaktveranstaltung Anfang Januar. Offiziell hat das Universitätsklinikum Heidelberg die Mehrheit der Gesellschaftsanteile des Universitätsklinikum Mannheim bereits zum 1. Januar 2026 übernommen.

Auf einer gemeinsamen Fahrt von Mannheim nach Heidelberg in einem Sonderzug unterzeichneten Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Einrichtungen symbolisch die Verträge, die den Verbund der beiden Häuser besiegeln. Danach trafen sich rund 400 Gäste aus Politik und Gesundheitswesen sowie Förderer und Mitarbeitende der beiden Universitätsklinika zu einer Feierstunde im Hörsaal der Kopfklinik auf dem Medizin-Campus in Heidelberg.

„Wir haben ein medizinisches Vorzeigemodell geschaffen, das Lehre, Forschung und Versorgung auf ein neues Qualitätsniveau heben – und auch international große Beachtung finden wird“, sagte Petra Olschowski (Grüne), Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Die Leitung des Verbunds hat Hanns-Peter Knaebel übernommen. Er steuert zukünftig die strategische Ausrichtung beider Häuser.

Mit dem Verbund entsteht eines der größten Universitätsklinika in Europa. 90 spezialisierte Fachkliniken mit rund 2.800 Betten versorgen pro Jahr mehr als 100.000 Patienten stationär und knapp 1,5 Millionen Menschen ambulant. Mit mehr als 20.000 Mitarbeitenden ist der Verbund einer der größten Arbeitgeber der Region.

hil

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