Terrorbekämpfung: Gesundheits- und Sicherheitsbehörden sollen sich austauschen
Berlin/Brüssel – Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) legt in der Terrorbekämpfung wert auf eine gute Zusammenarbeit von Gesundheits- und Sicherheitsbehörden. „Die Terroranschläge in der jüngeren Vergangenheit haben erneut verdeutlicht, wie wichtig funktionierende Rettungsketten und eine enge Zusammenarbeit von Gesundheits- und Sicherheitsbehörden für die Krisenbewältigung sind“, sagte er in Brüssel bei der 17. Ministertagung der Global Health Security Initiative.
Deshalb sei es erforderlich, dass sich Gesundheits- und Sicherheitsbehörden bereits im Vorfeld über notwendige Maßnahmen abstimmten. Dazu gehöre auch, die Bevölkerung mit gesicherten Fakten zu informieren, um der Verbreitung von sogenannten „Fake News“ etwas entgegenzusetzen.
Der Global Health Security Initiative gehören die Gesundheitsminister der G7-Staaten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA sowie darüber hinaus Mexiko an. Ferner sind die EU-Kommission und die Weltgesundheitsorganisation beteiligt. Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Zusammenarbeit zwischen Gesundheits- und Sicherheitsbehörden bei der Abwehr von durch Terrorismus verursachten Gesundheitsgefahren sowie das internationale Krisenmanagement bei globalen Gesundheitsnotständen.
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