Umstritten: Großteil der Alzheimer-Erkrankungen soll mit APOE-Mutationen assoziiert sein

London – Varianten des Apolipoprotein-E-Gens (APOE) lassen sich in großen Kohortenstudien statistisch mit einem sehr hohen Anteil der Alzheimer-Erkrankungen in Verbindung bringen. Je nach Datensatz entfielen rechnerisch bis zu 90 % der Erkrankungen auf Träger der Allele ε3 und ε4, wie britische Forschende in npj dementia berichten (2026; DOI: 10.1038/s44400-025-00045-9).
Unabhängige Expertinnen betonen allerdings, dass diese Schätzungen stark von der gewählten Referenz abhängen und keine Aussage darüber erlauben, wie groß der tatsächliche Einfluss genetischer Faktoren im Zusammenspiel mit Umwelt und Lebensstil ist.
Zum Weiterlesen anmelden
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.
Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
Exklusive Inhalte lesen
Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: