Hochschulen

Uniklinikum Regensburg setzt Hilfeangebot für belastete Beschäftigte auf

  • Freitag, 28. August 2026
Speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten betroffene Kolleginnen und Kollegen nach schwerwiegenden Ereignissen. /Gloriya Gancheva, UKR
Speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten betroffene Kolleginnen und Kollegen nach schwerwiegenden Ereignissen. /Gloriya Gancheva, UKR
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Regensburg – Das Universitätsklinikum Regensburg hat ein neues niedrigschwelliges Unterstützungsangebot für Beschäftigte nach außergewöhnlichen Belastungssituationen und schwerwiegenden Ereignissen eingeführt.

Im Rahmen des „PSU-Peer-Support“ – „PSU“ für „Psychosoziale Unterstützung“ – begleiten speziell geschulte Fachkräfte die Betroffenen. Sie kennen die Herausforderungen des klinischen Alltags aus eigener Erfahrung und bieten Betroffenen zeitnah ein vertrauliches Gespräch sowie bei Bedarf die Vermittlung weiterer Hilfsangebote an.

Ziel ist es nach Aussage des Klinikums, nach Krisensituationen individuell wieder Sicherheit, Stabilität und Handlungsfähigkeit herzustellen.

„Bei schwerwiegenden Ereignissen, wie wir sie im Klinikum häufig erleben, kann oft schon das Gespräch mit einer Person Entlastung schaffen, die eine solche Situation aus eigener beruflicher Erfahrung nachvollziehen kann oder vielleicht bereits selbst Ähnliches erlebt hat“, sagte Maximilian Sommerfeld, Psychologe im PSU-Leitungsteam.

Genau dort setze das Peer-Konzept an. „Wir möchten psychische Belastungen frühzeitig auffangen und unseren Mitarbeitenden eine unkomplizierte sowie vertrauliche Unterstützung anbieten“, so Sommerfeld.

Das Konzept der psychosozialen Unterstützung stammt ursprünglich aus dem Rettungsdienst und wird am Universitätsklinikum Regensburg in Kooperation mit dem Verein „PSU-Akut“ umgesetzt. Die ersten 16 Beschäftigten aus unterschiedlichen Berufsgruppen wurden Mitte Juli 2026 zu PSU-Peers ausgebildet.

Das Unterstützungsangebot startet in den Bereichen der Notfall- und Intensivmedizin.

hil

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