Veruntreuungsfall im Klinischen Krebsregister für Brandenburg und Berlin
Cottbus – Beim Klinischen Krebsregisters für Brandenburg und Berlin (KKRBB gGmbH) sind Finanzmittel veruntreut worden. Das hat heute die Geschäftsführung bekanntgegeben.
Betroffen seien nach derzeitigem Sachstand Brandenburger Geldflüsse, die im Zusammenhang mit der Übernahme der Tätigkeit der Vorläufereinrichtung des KKRBB in Brandenburg stünden, hieß es heute. Es sei Strafanzeige gestellt worden.
Man befinde sich in einem sehr frühen Stadium und könne noch nicht mehr sagen, erklärte ein Sprecher auf Nachfrage des Deutschen Ärzteblattes.
Zur vollständigen Aufklärung des Vorfalls ist der KKRBB zufolge in Abstimmung mit der Aufsichtsbehörde sowie der Gesellschafterin, der Landesärztekammer Brandenburg, eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit einer entsprechenden Untersuchung beauftragt worden. Darüber hinaus wurde eine Rechtsanwaltskanzlei eingeschaltet.
Der normale Geschäftsbetrieb des Registers sowie auch die Auszahlung der Aufwandsentschädigung für meldende Ärzte in Brandenburg und Berlin seien von dem Vorkommnis „in keiner Weise beeinträchtigt“, schreibt die KKRBB. Auch die Sicherheit der Daten von Tumorpatienten sei nicht tangiert.
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