Zuwachs bei ausgegebenen elektronischen Heilberufsausweisen auf niedrigem Niveau

Berlin – Bis Ende Februar sind bundesweit 217.829 elektronische Heilberufsausweise (eHBA) ausgegeben worden. Das berichtete heute die Bundesärztekammer (BÄK, Stand 6. März).
Im Vormonat sind es 217.026 gewesen. Das ergibt ein Plus von rund 800 eHBA. Das Ausgabetempo bleibt damit im Vergleich zu den Vormonaten weiterhin auf einem ähnlichen Niveau.
In der ambulanten Versorgung haben damit 78,39 Prozent der Ärzte einen eHBA. In der Krankenhausversorgung sind es mit rund 39,78 Prozent deutlich weniger. Allerdings benötigen nicht alle Krankenhausärzte zwingend den eHBA.
Bundesweit und über alle Versorgungsbereiche hinweg betrug der eHBA-Ausstattungsgrad Ende Februar 56 Prozent.
Der eHBA wird unter anderem benötigt, um künftig elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (eAU) zu vergeben. Notwendig ist der Ausweis auch für die Implementierung der elektronischen Patientenakte (ePA) in den Praxisalltag. Das gilt auch für die Nutzung von elektronischen Verordnungen (E-Rezept).
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