18.300 internationale Studierende in Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften

Berlin – Die Zahl internationaler Studierender in der Fächergruppe „Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften“ ist in Deutschland innerhalb von fünf Jahren um rund 18 Prozent gestiegen.
Das geht aus dem Bericht „Wissenschaft weltoffen 2026“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) hervor.
Danach waren im Wintersemester 2024/25 insgesamt 18.281 internationale Studierende in dieser Fächergruppe an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Im Wintersemester 2019/20 waren es noch 15.443 gewesen.
Das entspricht einem Anstieg um 18,4 Prozent. Gegenüber dem Wintersemester 2023/24 mit 17.774 Studierenden erhöhte sich die Zahl um 2,9 Prozent. Damit entfielen 4,9 Prozent aller internationalen Studierenden in Deutschland auf Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften.
Der Anteil internationaler Studierender an allen Studierenden in Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften lag im Wintersemester 2024/25 bei 8,6 Prozent. Über alle Fächergruppen hinweg erreichte dieser Anteil 13,3 Prozent.
Im Vergleich zu anderen Fächergruppen fiel das Wachstum in Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften geringer als bei anderen Fächergruppen aus.
So erhöhte sich die Zahl internationaler Studierender zwischen den Wintersemestern 2019/20 und 2024/25 in Mathematik und Naturwissenschaften um 37 Prozent und in den Ingenieurwissenschaften um 32 Prozent. In den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften betrug der Anstieg 31 Prozent.
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