Bayern: Förderprogramm zur Verbesserung der Gesundheit kommt gut an
München – Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat eine positive Bilanz des vor knapp zwei Jahren in Bayern gestarteten Förderprogramms „Gesundheitsregionen plus“ gezogen. Das Programm sei auf großes Interesse gestoßen und trage aktiv dazu bei, die Gesundheit der Bevölkerung vor Ort zu verbessern, so Huml. Deshalb werde es auch im neuen Jahr fortgesetzt.
Ziel von „Gesundheitsregionen plus“ ist es, alle Akteure zu vernetzen, die auf kommunaler Ebene bei der gesundheitlichen Versorgung und Prävention eine wesentliche Rolle einnehmen. Bayerische Landkreise und kreisfreie Städte, die sich daran beteiligen, werden jeweils mit bis zu 250.000 Euro unterstützt. „Mit den ‚Gesundheitsregionen plus’ geben wir die passgenaue Antwort auf die Herausforderungen vor Ort“, erklärte die Ministerin. Hier würden regionale Erkenntnisse gebündelt und die individuellen Bedürfnisse in einer Region berücksichtigt.
Als Beispiel nannte Huml das PflegeFORUM Altmühlfranken. Es dient der Information und Kommunikation von fachlichen, institutionellen und gesetzlichen Neuerungen auf regionaler Ebene. Darüber hinaus möchte das Pflegeforum pflegende Angehörige über regionale Angebote aufklären und informieren. „Es sollten sich noch mehr Landkreise und kreisfreie Städte entschließen, ‚Gesundheitsregion plus’ zu werden“, verwies Huml. Auch 2017 bestünde wieder die Möglichkeit, in die Förderung durch das Gesundheitsministerium aufgenommen zu werden.
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