Cottbus: Krebsregister und Medizinuni kooperieren

Cottbus – Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) und das Klinische Krebsregister Brandenburg-Berlin (KKRBB) wollen künftig kooperieren. Vertreter beider Einrichtungen unterzeichneten eine Vereinbarung über den Aufbau einer gemeinsamen digitalen Infrastruktur und die strukturierte Nutzung von Register- und Versorgungsdaten für die Forschung und Qualitätssicherung.
Die IT-Strukturen des Krebsregisters werden nach Angaben beider Partner dazu schrittweise in die Infrastruktur der MUL – CT integriert und weiterentwickelt. Künftig solle die Beantragung und Bereitstellung von Daten digital und über ein zentrales Antragsverfahren erfolgen
Diese Funktion soll die Transferstelle des Datenintegrationszentrums (DIZ) an der MUL – CT übernehmen. Dort sollten dann Anträge zur Dateneinsicht entgegengenommen, koordiniert und an die jeweils zuständigen Stellen weitergeleitet werden.
Der Digitalisierungsvorstand der MUL – CT, Martin Peuker, verwies auf die Pionierleistung, die mit der Kooperation geschaffen wird: „Die Kooperation mit dem KKRBB gilt als Auftakt für die Anbindung erster Akteure der Modellregion an die MUL – CT und schafft damit eine wichtige Grundlage für vernetzte und datenbasierte Krebsforschung in der Lausitz.“
Ähnlich äußerte sich auch die Geschäftsführerin des Krebsregisters, Renate Kirschner-Schwabe: „Die Verknüpfung unserer Registerdaten mit der wissenschaftlichen Expertise der MUL – CT eröffnet neue Perspektiven für evidenzbasierte Versorgungsforschung, die am Ende tatsächlich wirksam bei Patientinnen und Patienten ankommt“, sagte sie.
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