Finanzielle Rahmenbedingungen für Kinderhospizarbeit rasch klären

Berlin – Die finanziellen Rahmenbedingungen der Kinderhospize in Deutschland rasch zu verbessern fordert die Bundesärztekammer (BÄK). „Die Zukunft dieser wichtigen Einrichtungen kann nicht allein vom ehrenamtlichen Einsatz der Mitarbeiter und von privaten Spenden abhängen. Sie muss auch solide finanziert werden“, sagte der BÄK-Präsident Frank Ulrich Montgomery anlässlich des heutigen Tags der Kinderhospizarbeit.
Er betonte, die Bundesregierung habe mit dem Hospiz- und Palliativgesetz ein wichtiges Signal gesetzt. Dieses schreibt eine separate Rahmenvereinbarung für Kinder fest. „Jetzt kommt es auf eine zügige Umsetzung an, damit die Kinderhospizarbeit gesichert und weiter ausgebaut werden kann“, so Montgomery.
Der Deutsche Bundestag hatte das Hospiz- und Palliativgesetz im vergangenen Herbst beschlossen. Sterbebegleitung ist damit ausdrücklicher Bestandteil des Versorgungsauftrags der sozialen Pflegeversicherung. Das Gesetz soll so günstigere Rahmenbedingungen für die Versorgung Sterbender in häuslicher Umgebung, in Hospizen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern schaffen.
Der BÄK-Präsident bedankte sich anlässlich des Kinderhospiztages bei Mitarbeiter und Ehrenamtlern in ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhospizen: „Sie engagieren sich für ein Lebensende und Sterben in Würde. Dafür gebührt ihnen unser aller Respekt und Anerkennung. Umso wichtiger ist es, sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen“, betonte Montgomery.
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