Vermischtes

Keine Einigkeit in der Bevölkerung bei Zuckersteuer auf Getränke

  • Donnerstag, 27. August 2026
/picture alliance, imageBROKER, Pius Koller
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Berlin – Die Bevölkerung ist sich in der Frage, ob es eine Zuckersteuer auf Getränke geben sollte, uneinig. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich 43 Prozent der Befragten für eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke aus, 44 Prozent waren der Meinung, es sollte grundsätzlich keine zusätzliche Steuer auf Getränke geben.

Für eine Steuer auf Getränke mit Zuckerersatzstoffen sprachen sich 17 Prozent der Teilnehmer aus. YouGov hatte am 26. August 2026 4.280 Menschen in Deutschland ab 18 Jahren befragt. Es waren Mehrfachnennungen möglich.

Die Bundesregierung bereitet derzeit eine Steuer auf stark gezuckerte Getränke vor. Union und SPD hatten die Einführung einer Steuer auf gezuckerte Getränke wie Colas und Limonaden ab 2027 im Zuge des beschlossenen Gesetzes für stabile Krankenkassenbeiträge verabredet.

Hintergrund sind Empfehlungen der vom Bundesgesundheitsministerium eingesetzten Finanzkommission Gesundheit, die Reformvorschläge vorgelegt hatte.

Eine mögliche Ausweitung der geplanten Zuckersteuer auf zuckerfreie Light- und Zero-Getränke mit Süßungsmitteln ist nach Angaben von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vom Tisch.

Ein vorgestern bekanntgewordenes internes Papier aus Klingbeils Ministerium hatte erheblichen Wirbel ausgelöst. Darin wurde vorgeschlagen, neben Colas und Limonaden unter anderem Zero- und Light-Getränke, Biermischgetränke, Haferdrinks und Fertigkaffees der neuen Steuer zu unterwerfen.

dpa

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