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Krisenvorsorge in Gesundheitsämtern: RKI rät zu Simulationsübungen

  • Freitag, 17. Juli 2026
/picture alliance, Flashpic, Jens Krick
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Berlin – Für das Krisenmanagement im Gesundheitswesen hat das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Leitfaden und weitere Materialien zum Thema Simulationsübungen herausgegeben. Sie sollen insbesondere Einrichtungen aus dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) helfen, diese Übungen vorzubereiten, durchzuführen und nachzubereiten, hieß es.

In dem Dokument werden unterschiedliche Arten von Übungen erklärt, von auf Diskussion basierenden Formaten bis hin zu großen operativen Übungen mit Rollenspielenden. Enthalten ist ein Beispielszenario, das sich auf einen fiktiven Ausbruch von aviärer Influenza H5N1 bezieht.

Betont wird, dass Übungen „nicht notwendigerweise viele Kosten oder viel Zeit in Anspruch nehmen“. Bereits kleinere Übungen könnten einen großen Effekt haben.

Auf seiner Webseite betont das RKI, dass das Bewältigen epidemisch bedeutsamer Lagen in der Regel eine koordinierte Reaktion erfordert. „Praktische Erfahrungen zeigen, dass diese koordinierte Reaktion besser funktioniert, wenn diese eingeübt wurde. Es ist daher sinnvoll, dass Beteiligte ihre Pläne und Verfahren üben, damit sie besser auf reale Situationen vorbereitet sind.“

Erst vor wenigen Tagen war der Stellenwert von Simulationsübungen zur Stärkung der Krisenresilienz bei einer Veranstaltung von Bundesärztekammer (BÄK) und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) in Brüssel hervorgehoben worden. Dabei berichtete eine Vertreterin der Europäischen Kommission von bereits durchgeführten Übungen, die noch Verbesserungsbedarf aufzeigten. Das Deutsche Ärzteblatt berichtete.

ggr

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