Mecklenburg-Vorpommern will 50 Millionen Euro für Kankenhausinvestitionen bereitstellen
Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern will im kommenden Jahr Investitionen in Krankenhäuser mit rund 50 Millionen Euro fördern. Das hat das Gesundheitsministerium bekanntgegeben. Demnach hat das Land in diesem Jahr rund 27 Millionen Euro an Fördermitteln für neue Investitionsmaßnahmen an Krankenhäusern und rund 23 Millionen Euro Pauschalfördermittel ausgegeben.
„Die Krankenhauslandschaft Mecklenburg-Vorpommerns ist grundsätzlich sowohl strukturell als auch baulich gut aufgestellt“, sagte Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) laut einer Pressemitteilung. Die stationäre Gesundheitsversorgung sei durch 37 moderne Krankenhäuser sichergestellt. Aktuell seien im Krankenhausplan 10.047 Betten und 1.339 tagesklinische Plätze ausgewiesen.
Im Fokus der Gesundheitspolitik des Landes für 2018 steht nach den Worten des Ministers die Verbesserung der medizinischen Versorgung insbesondere in weniger stark besiedelten Regionen. „Wir müssen den demografischen Wandel mit einer alternden Bevölkerung, die Veränderung der Morbidität und den zunehmenden Fachkräftebedarf bewältigen“, erklärte er.
Zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung sollten die Schnittstellen zwischen der ambulanten und stationären Behandlung überwunden werden. Dazu sei 2017 ein fünfjähriges Modellprojekt zur sektorenübergreifenden Versorgungsplanung gestartet worden, unter Federführung des Instituts für Community Medicine der Universitätsmedizin Greifswald. Ziel sei es, Lösungen für konkrete Versorgungsprobleme in ländlichen Regionen zu entwickeln und sie in Modellregionen zu erproben, sagte Glawe. Das Projekt werde sich mit den Themen Pädiatrie, Geriatrie und Palliativversorgung beschäftigen.
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: