Mehr Geld für nicht ärztliches Personal an Dresdner Uniklinik
Dresden – Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben sich auf ein Tarifpaket für das nicht ärztliche Personal verständigt. Das hat das Klinikum heute bekanntgegeben. Demzufolge erhöht sich das Gehaltsniveau des nicht ärztlichen Personals über zwei Jahre gerechnet um mehr als sieben Prozent. Der Einigung müssen noch Aufsichtsrat und Gewährträger des Universitätsklinikums sowie die Gremien von ver.di zustimmen.
Der Abschluss sieht vor, dass die Tabellenentgelte rückwirkend vom 1. März 2017 um 3,0 Prozent mindestens aber um 90 Euro pro Monat steigen. Ab dem 1. Januar 2018 folgt eine weitere Erhöhung um 2,35 Prozent, beziehungsweise mindestens 65 Euro monatlich. Von den Mindestbeträgen sollen insbesondere die unteren und mittleren Entgeltgruppen profitieren, hieß es. Des Weiteren werden höhere Schichtzulagen, neue Zulagen für die Hebammen, neue Entgeltstufen und eine neue Entgeltgruppe eingeführt. Ebenfalls neu vereinbart wurden die Vergütungen im Bereich des Haustarifvertrags für Auszubildende.
„Mit den nun ausgehandelten Anpassungen des Tarifvertrags unterstreicht das Universitätsklinikum seine Position als einer der attraktivsten Arbeitgeber in Sachsen“, sagte Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums. Dieser deutliche Zuwachs bei den Gehältern des nicht ärztlichen Personals honoriere ihr hohes Engagement, ohne das die wirtschaftlich sehr stabile Entwicklung des Uniklinikums nicht möglich wäre, ergänzte Wilfried Winzer, Kaufmännischer Vorstand.
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