Politik

Merz nimmt weiteren Personalwechsel im Kanzleramt vor

  • Montag, 3. August 2026
Der personelle Umbau im Bundeskanzleramt geht weiter. /Lina Franke
Der personelle Umbau im Bundeskanzleramt geht weiter. /Lina Franke
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Berlin – Die Personalrochade von Bundeskanzler Friedrich Merz geht weiter. Nach acht Wechseln auf politischer Ebene in Regierung, Partei und Bundestagsfraktion geht der CDU-Vorsitzende nun auch an den personellen Unterbau im Kanzleramt.

Wie ein Regierungssprecher erklärte, macht Merz die Juristin Christina Ramb zur neuen Abteilungsleiterin für Soziales, Gesundheit, Arbeit, Umwelt und Gesellschaftspolitik im Kanzleramt.

Ihre Vorgängerin Gesa Miehe-Nordmeyer werde zum 1. September nach fast acht Jahren in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Merz dankte der leitenden Beamtin für ihren Einsatz und würdigte ihre Arbeit als Unterhändlerin bei G7- und G20-Gipfeln.

Ihre Nachfolgerin Christina Ramb gehört seit knapp sechs Jahren der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) an. Davor war sie von 2018 bis 2020 Abteilungsleiterin Arbeit im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium.

Im Kanzleramt gibt es sieben Abteilungsleiter unterhalb der politischen Ebene, die als fachliche Berater des Kanzlers fungieren. Merz hatte seine Personalrochade vor knapp zwei Wochen nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn eingeleitet.

In der Regierungszentrale hat die bisherige Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) abgelöst, der am vergangenen Mittwoch zum Fraktionschef im Bundestag gewählt wurde. Dem Vernehmen nach nimmt Warken einige enge Vertraute aus dem Gesundheitsministerium mit ins Kanzleramt.

Auf Warken folgt im Gesundheitsressort Carsten Linnemannn (CDU). Die bisherige Sport-Staatsministerin im Kanzleramt, Christiane Schenderlein (CDU), wechselte als Parlamentarische Staatssekretärin ins Gesundheitsministerium. Für sie gibt es noch keine Nachfolgelösung.

dpa/may

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