Brandenburg: Einsatzärzte künftig mit App unterwegs

Potsdam – Brandenburgs Vertragsärzte sollen künftig per App zu Bereitschaftsdiensten alarmiert werden.
Wie das Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB), Holger Rostek, dem Deutschen Ärzteblatt sagte, will die KVBB ab dem 1. September die bereits in Hamburg und Berlin erprobte App „KV-Navi“ ausrollen.
„Wir haben die App aber weiterentwickeln lassen“, erklärte Rostek. Sie soll bereits bei der Hotline des ärztlichen Notdienstes 116117 und bei der Übernahme von Einsätzen aus der Leitstelle der Feuerwehren genutzt werden.
„Von der Entgegennahme der Anrufe über die Weitergabe des Falls an den Einsatzarzt und den Besuch beim Patienten bis hin zu einer möglichen Videosprechstunde sowie zur Dokumentation und Abrechnung läuft dann alles über die App“, sagte Rostek.
Ende des Jahres sollen dann auch die Bereitschaftspraxen der KVBB mit der App arbeiten. „Die vom neuen Notfallreformgesetz geforderte durchgehende Dokumentation haben wir dann umgesetzt“, sagt Rostek. „Das treibt die Fehlerquotienten nach unten und macht den Bereitschaftsdienst schneller und nachvollziehbarer.“
Deutsches Ärzteblatt bei Google bevorzugen
Wenn Sie Deutsches Ärzteblatt als bevorzugte Quelle festlegen, können Inhalte von uns in Ihren Google-Ergebnissen sichtbarer erscheinen.
Jetzt bei Google bevorzugenDiskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: