Politik

Sachsens Kabinett bringt Pflegeassistenzausbildung auf den Weg

  • Mittwoch, 9. September 2026
/Africa Studio, stock.adobe.com
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Dresden – Die sächsische Regierung bringt eine neue bundesweit einheitliche Ausbildung zur Pflegeassistenz auf den Weg. Damit soll ein Bundesgesetz umgesetzt werden, wie das Gesundheitsministerium (SMS) des Landes jetzt mitteilte. Der Gesetzentwurf wird nun zum Beschluss an den Landtag geleitet.

Der Start der neuen Ausbildung ist zum 1. März 2027 geplant. Sie soll in der Regel 18 Monate dauern und umfasst Pflichteinsätze sowohl in der Altenpflege als auch im Krankenhaus.

Wer beispielsweise zuvor eine Ausbildung zur Pflegefachkraft nicht erfolgreich abgeschlossen hat, kann die Dauer verkürzen. Eine wichtige Neuerung für Auszubildende ist eine verpflichtende Vergütung.

Das neue bundesweit einheitliche Berufsbild erleichtere den Einstieg in die professionelle Pflege und biete schon in der Ausbildung eine attraktive Vergütung, sagte Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) laut Mitteilung.

Es biete eine berufliche Perspektive für alle, die keine dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft machen wollten oder könnten. „Wir erreichen neue Zielgruppen und schaffen einen Anreiz, in der Pflege zu arbeiten.“ Angesichts steigender Zahlen bei den Pflegebedürftigen sei Personal dringend nötig.

dpa

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