Todesfall in China wirft Fragen zu Risiken und Grenzen von Gentherapien auf

Berlin – Gentherapien eröffnen neue Möglichkeiten, schwere und bislang unheilbare Erkrankungen zu behandeln. Doch die Verfahren können erhebliche Risiken bergen. Der Tod eines 6-jährigen Mädchens nach einer experimentellen Gen-Editierungstherapie in China hat diese Risiken erneut ins Blickfeld gerückt. Nun haben deutsche Fachleute den Fall beleuchtet.
Vergangene Woche veröffentlichten Science und der Blog Retraction Watch eine gemeinsame Recherche zum Tod des 6-jährigen Kindes in China, das nach Angaben des Fachjournals die erste auf das Gehirn zielende Gen-Editierungstherapie erhalten hatte (2026; DOI: 10.1126/science.zbr2v4d).
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