Unionsfraktion will sich für höhere Landarztquote einsetzen

Berlin – Bei der Vorstandsklausur der CDU/CSU Bundestagsfraktion in Berlin haben sich die Abgeordneten für eine höhere Landarztquote ausgesprochen. Das geht aus dem Beschluss der Fraktion hervor, der heute verabschiedet wurde.
Darin enthalten ist ebenso die vor zwei Tagen bekannt gewordene Forderung nach 5.000 neuen Medizinstudienplätzen, die nach dem Beschluss nun „mittelfristig“ aufgestockt werden sollen.
„Dabei sollte die Aufstockung der unmittelbaren Patientenversorgung in Deutschland insbesondere auf dem Land zugutekommen“, heißt es von der Fraktion. Um dies zu erreichen, soll die Landarztquote erhöht werden. Diese Spezifizierung hatte das ursprüngliche Papier der Fraktion nicht enthalten.
Nach Angaben des Hartmannbundes sind Landarztquote in zehn Ländern geplant oder per Gesetz bereits festgeschrieben. Nordrhein-Westfalen hat seit dem vergangenen Wintersemester eine Quote.
Laut Planungen von vor der Pandemie soll es diese ab dem demnächst startenden Wintersemester in Bayern, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Saarland und Baden-Württemberg geben.
Viele andere Länder wollen später starten oder haben noch keinen konkreten Starttermin. Allerdings haben Bremen, Hamburg Thüringen, Berlin und Brandenburg bislang keine Landarztquote beschlossen.
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