Politik

Unionsfraktion will sich für höhere Landarztquote einsetzen

  • Donnerstag, 3. September 2020
Ralph Brinkhaus (l), Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Bundestag, und Alexander Dobrindt, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag, sprechen auf der Abschlusspresse-konferenz der Vorstands-Klausur der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. /picture alliance, AFP Pool, Tobias Schwarz
Ralph Brinkhaus (l), Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Bundestag, und Alexander Dobrindt, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag. /picture alliance, AFP Pool, Tobias Schwarz

Berlin – Bei der Vorstandsklausur der CDU/CSU Bundestagsfraktion in Berlin haben sich die Abgeordneten für eine höhere Landarztquote ausgesprochen. Das geht aus dem Beschluss der Fraktion hervor, der heute verabschiedet wurde.

Darin enthalten ist ebenso die vor zwei Tagen bekannt gewordene Forderung nach 5.000 neuen Medizinstudienplätzen, die nach dem Beschluss nun „mittelfristig“ aufgestockt werden sollen.

„Dabei sollte die Aufstockung der unmittelbaren Patientenversorgung in Deutschland insbesondere auf dem Land zugutekommen“, heißt es von der Fraktion. Um dies zu errei­chen, soll die Landarztquote erhöht werden. Diese Spezifizierung hatte das ursprüng­liche Papier der Fraktion nicht enthalten.

Nach Angaben des Hartmannbundes sind Landarztquote in zehn Ländern geplant oder per Gesetz bereits festgeschrieben. Nordrhein-Westfalen hat seit dem vergangenen Wintersemester eine Quote.

Laut Planungen von vor der Pandemie soll es diese ab dem demnächst startenden Win­terse­mes­ter in Bayern, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Saarland und Baden-Württem­berg geben.

Viele andere Länder wollen später starten oder haben noch keinen konkreten Start­ter­min. Allerdings haben Bremen, Hamburg Thüringen, Berlin und Brandenburg bislang keine Landarztquote beschlossen.

afp

Diskutieren Sie mit:

Diskutieren Sie mit

Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel.

Newsletter-Anmeldung

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes.

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterherzurennen: Newsletter Tagesaktuelle Nachrichten

Zur Anmeldung