Caritas legt Tarifangebot für Ärzte vor

Freiburg/Berlin – Die Caritas-Dienstgeber haben ein Angebot zur anstehenden Tarifrunde für das ärztliche Personal in Caritas-Kliniken vorgelegt. Es sieht lineare Erhöhungen ab 2023 und 2024 von jeweils 1,8 Prozent vor und für 2022 eine Einmalzahlung von 2.000 Euro.
Dies entspreche für 2022 einem Gehaltsplus von 1,8 bis 3,5 Prozent je nach Grundvergütung der Ärzte. Für 2022 entspreche das angebotene Gehaltsplus dem, was auch andere Beschäftigte zum Beispiel im Pflegedienst erhielten, hieß es.
„Wir hoffen, dass die Verhandlungen mit der Mitarbeiterseite der Arbeitsrechtliche Kommission nun bald beginnen können. Wir fordern die Vertreterinnen und Vertreter der Mitarbeiterseite dringend auf, an den Verhandlungstisch zu kommen“, sagte Norbert Altmann, Sprecher der sogenannten Dienstgeberseite.
In der sogenannten Arbeitsrechtliche Kommission des Deutschen Caritasverbandes sind Vertretern der Dienstgeberseite (Arbeitgeber) und Dienstnehmern (Mitarbeiter) paritätisch vertreten. Sie regeln die Arbeitsbedingungen für über 650.000 hauptberufliche Mitarbeiter in bundesweit etwa 25.000 caritativen Einrichtungen und Diensten.
Ein wichtiges Ziel der Caritas-Dienstgeber ist nach eigenen Angaben eine rasche Verlängerung der bis 31. März 2022 befristeten Regelung für kleine Fachabteilungen, die unter anderem zusätzliche Bereitschaftsdienste ermöglicht. „Unsere Häuser brauchen weiterhin diese bewährte Regelung, um den Bereitschaftsdienst auch in kleinen Abteilungen organisieren zu können“, so Altmann.
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